NETZQUALITÄT

INDUKTIVE UND KAPAZITIVE PHASENVERSCHIEBUNG

Die heutigen Herausforderungen bei der Kompensation von Blindleistung erfordert eine hochdynamische Regelung von induktiven und kapazitiven Lasten.

HOCHDYNAMISCHE VERÄNDERUNG DES LEISTUNGSFAKTORS

Sich schnell verändernde Prozesse, wie z.B. Schweißprozesse in der Automobilindustrie, erfordern schnelle Reaktions- und Ausregelzeiten, um einen möglichst optimalen Leistungsfaktor (cos phi) zu erhalten.

UNSYMMETRIEN

Ungleiche Belastung der Außenleiter sind in modernen Industriebetrieben kaum zu verhindern. Maschinen und Anlagen werden erweitert und benötigen Anlagentechnik, die schnell und effizient die Symmetrie wiederherstellen kann. Die zusätzliche Belastung des Neutralleiters wird so verhindert.

INDUKTIRVE PHASENVERSCHIEBUNG/BLINDLEISTUNG

Im Gegensatz zur Wirkleistung belastet die Blindleistung das Stromnetz sowie die Erzeugeranlagen. Die entstehende induktive Blindleistung sollte möglichst nahe am Verbraucher durch eine entgegenwirkende kapazitive Blindleistung von möglichst gleicher Größe reduziert werden. Bei Kompensation verringert sich der Anteil der Blindleistung im Netz um die Blindleistung des Leistungskondensators oder der Kompensationsanlage (BLK).

KOMPENSATION

Beispiel: Messergebnis einer Produktionsanlage mit älterer Kompensationsanlage (siehe Grafik)

Hier empfiehlt sich aufgrund der vorliegenden Informationen, der Austausch der installierten und auffällig gewordenen Kompensationsanlage, mit einer moderneren aktiven Kompensationsanlage. Auch erscheint es nach Auswertung der übermittelten Daten als ratsam, den möglichen Einsatz weiterer Kompensationsanlagen an prägnanten Positionen, in Betracht zu ziehen.